Hallöchen ihr Lieben!
Mir geht’s spitze! Wir sind gerade wieder von unserem zweiten Roadtrip zurück in Sydney. Es war einfach nur der Hammer, zwar hat das Wetter am Anfang nicht ganz so mitgespielt, aber das hatten wir dann schnell wieder vergessen, als wir uns vor lauter schwitzen manchmal nach ein bisschen regen gesehnt haben ;).
Aber zuerst noch ein paar Worte zu Weihnachten und Silvester. Wie ich ja letztes mal schon erzählt habe war ich am Christmas Day (25.12.) in Bondi auf nem Housefestival. Vorher haben Kaddi, Yvonne (deutsches Mädel, dass auch im Hostel arbeitet) und ich aufm Rooftop unseres Hostels ein ChristmasBBQ veranstaltet und haben uns somit auch auf den Alkoholkonsum des Tages vorbereitet. Jedoch sogar wir Saarländer mit unserer Grillerfahrung haben es hinbekommen, dass der Gasgrill lichterloh gebrannt hat und die Würstchen und Steaks gleich mit. Naja, wer muss schon einen Gasgrill bedienen können? Ich bin für waschechtes Feuer ;) Jedenfalls sind wir dann danach Richtung Bondi aufgebrochen. Kaddi hat ihre Karte an Sokrates verkauft, weil sie leider krank war. Wir zogen mit 5 oder 6 Leuten los, natürlich „verkleidet“ mit Weihnachtsmützen und Geweihen. Am Strand waren dann Himmel und Menschen, man hat kaum noch Sand gesehen, richtig krass, und alle waren sie verkleidet. Irgendwie unpassend aber anscheinend war bei 30+ Grad Celsius und Sonnenschein tatsächlich Weihnachten. Wir marschierten dann direkt ins Bondi Pavillon, indem die Party stattfinden sollte. Hier war weniger los, aber trotzdem waren einige Weihnachtsgestalten zugegen. Ein Dj legte auf und ich war irgendwie ein bisschen enttäuscht, da ich mir mehr darunter vorgestellt hätte. Bald trafen wir dann aber den Rest vom Hostel und noch einige ehemalige Hostelgäste und gesellten uns zu denen. Bei den Alkoholpreisen war betrinken kaum möglich, da ein Getränk allein schon 10$ gekostet hat und ich somit nur wenig trank. Mit der Zeit wurde es aber richtig gut, die Djs wurden sogar besser, dass es sogar mir gefiel, obwohl ich nicht so der Housefan bin. Im Endeffekt wars dann doch „nur“ ne Kostümparty mit geiler Musik, aber sehr lustig, außer dass man um 23 Uhr rausgeschmissen wurde, weil dann die Veranstaltung vorbei war. Übrigens war das mal ein australischer Sommertag wie man ihn sich vorstellt, obwohl am 26. das Wetter dann beschissen war. Aber am 24. wars Wetter auch gut und wir waren in Darling Habour mit ein paar anderen Deutschen gut Essen, hab mein erstes Kängurufilet gegessen. Total gut und lecker.
Silvester war bis zu nem bestimmten Zeitpunkt auch geil, endete jedoch mit ner Schlägerei, die mit einem blauen Auge für nen Freund von mir (Marten, mit dem wir auch durch halb Australien reisten) und ner zweifach gebrochenen Hand für den Engländer, der zugeschlagen hatte (HA). Aber von vorne: Wir waren auf ne Hausparty eingeladen von nem Engländer und 2 Neuseeländern, die vorher bei uns im Hostel gewohnt haben. Deren Wohnung war mit Blick auf Harbour Bridge und Opera House, also hatten wir nem HAMMER Blick aufs Feuerwerk. Tagsüber verbrachten wir die sonnigen Stunden auf dem Rooftop und tranken schon mal ein bisschen Alkohol, was tatsächlich nur ein bisschen war, da es so warm war, dass uns eigentlich nur Wasser besonders gut schmeckte. Franzi, ne Freundin ausm Saarland war auch bei uns, da sie als Aupair unweit von Sydney auch ein Auslandsjahr macht und an Silvester auch das Feuerwerk sehen wollte. Die Party war dann auch sehr lustig, weil einfach tolle Leute dort waren und man sich gut unterhalten konnte. Wir waren relativ früh dort und sicherten uns gleich mal nen guten Platz auf dem Balkon, also hatten wir die beste Aussicht auf das Feuerwerk, welches übrigens der Hammer war. Am Anfang waren wir ein bisschen enttäuscht, weil wir uns mehr vorgestellt hatten, aber am Ende waren wir alle sooo beeindruckt, dass die Erwartungen sich in Luft auflöstet. Als wir dann wieder im Hostel ankamen kippte die Hochstimmung zwar, aber das wisst ihr ja schon. Trotzdem werde ich den Abend nie vergessen und ihn auch gerne in Erinnerung behalten.
Kaddi und ich fingen nach Silvester an unsere Australienrundreise zu planen. Ursprünglich wollten wir ja die Ostküste hoch, was die meisten Backpacker auch machen, jedoch hat uns der Regen ja nen Strich durch die Rechnung gemacht. Queensland war überflutet, was man ja sogar in den deutschen Nachrichten nicht verpassen konnte. Also haben wir uns kurzerhand umentschieden und unsere geplante Route wurde umgeschmissen zu: Sydney-Melbourne-Great Ocean Road-Adelaide-Outback (mit Uluru, Kata Tjuta und Kings Canyon) bis Alice Springs. Nachdem wir uns ein paar, viel zu teure, Angebote bei verschiedenen Van-Vermietungen eingeholt hatten mussten wir uns dann entscheiden. Da ein Freund aus dem Hostel sich zusammen mit ner Freundin aus Deutschland einen Van gekauft hatte und er noch Platz hatte, fragten wir ihn auch noch, ob wir mitfahren könnten, da uns alle Angebote bei Vermietungen über 1000$ pro Person für einen Monat gekostet hätten. Marten, ein cooler Kerl aus Pinneberg (Hamburg) nahm uns dann mit. Unser Van, den ursprünglich nur er und Merle gekauft hatten, gehörte jetzt also Marten, Merle (auch Pinneberg), Jonas (Köln, Münster/ Nottuln), Kaddi und mir. Ein süßer kleiner Van, mit Blumen bemalt und theoretisch 8 Sitzplätzen, wobei 3 davon von unserem Gepäck beansprucht wurden.
Also zogen wir Anfang Januar los und in ein neues Abenteuer. Unser erster Stopp lautete Canberra, wovon wir alle nicht besonders begeistert waren, aber Merle wollte unbedingt hin. Also fügten wir uns und erreichten am 2. Tag unser erstes Ziel. Wir besichtigten wieder Das Parlament und danach gingen wir noch ins Artmuseum, welches echt beeindruckend war und auch sehr viel Spaß machte. Aber nach 3 Stunden hatten wir dann genug von Kunst und Kultur und somit hatten wir die Hauptstadt auch schon abgehandelt. Wir reisten nach einer kleinen Stärkung wieder ab...endlich Richtung Küste. Leider war das Wetter in den ersten 3 Wochen so bescheiden, dass wir langsam echt genervt waren und obwohl wir immer auf tollen free Campgrounds übernachteten konnten wir die schöne Landschaft nicht wirklich genießen, denn es war einfach zu kalt, zu nass und zu trist. Vor allem das Zelte aufbauen und abbauen ging uns tierisch auf den Keks. Kurz vor Melbourne, in Wangaratta wurde das Wetter dann endlich besser. Was vermutlich daran lag, dass wir uns endlich eine Plane zugelegt hatten, die uns vorm Regen schützen sollte. Jedenfalls verbrachten wir in der Nähe von Wangaratta 2 Nächte auf einem mega schönen Campground im middle of nowhere. Es war wunderschön dort. Als wir ankamen fanden wir erst mal ein Rudel Kängurus vor, die auf ner riesigen Wiese direkt neben dem Campground grasten. Es waren bestimmt über 20 Tiere. Wir ließen uns sofort von ihnen verzaubern und blieben still auf der Stelle stehn um sie zu beobachten (später merkten wir, dass das völlig unnötig war, weil sie total unbeeindruckt von uns waren). Jedenfalls spannten wir unsere plane doch auf, weil wie sie nicht umsonst gekauft haben wollten. War aber auch eine gute Idee, denn am zweiten Tag war es so heiß, dass wir sehr froh waren ein bisschen Schatten zu haben. Am zweiten Abend kamen dann noch 2 Franzosen mit ihrem Van an und gesellten sich zu uns. Sie wurden Zeugen unserer Grausamkeit, denn wir waren gerade dabei riesige Spinnen (Hansman) an riesige Waldameisen zu verfüttern, aber er war direkt Feuer und Flamme und half uns den Ameisen zu helfen die Spinne zu töten. (Naja, so allein im Wald wird man vielleicht schnell mal ein bisschen primitiv ;) ). Noch ne Stunde später kam ein Motorradfahrer langsam auf den Campground gefahren und drehte eine Runde, mir fiel sofort auf, dass er ein deutsches Kennzeichen hatte und wir kamen sofort ins Gespräch. Er umrundet die Welt mit seinem Motorrad, wir waren natürlich alle total beeindruckt davon und fragten ihn wie es ihm soweit ergangen war und er unterhielt uns mit spannenden Geschichten. Morgens darauf gingen wir dann mit ihm wandern und er zeigte den sehr interessierten Jungs wie man Gold schürft, wir Mädels waren eher skeptisch, aber tatsächlich fand er immerhin einen Rubin im Fluss. Danach reisten wir wieder weiter und unser Ziel lautete Melbourne.
Unsere dritte Stadt in Australien. Sehr schön, aber doch anders als Sydney zum Beispiel. In Backpackerkreisen kursiert das Gerücht, dass wenn man zuerst n Melbourne war, dass man dann Sydney doof findet und wenn man zuerst in Sydney war würde einem Melbourne nicht gefallen. Ehrlich gesagt bin ich von beiden Städten begeistert. Natürlich habe ich zu Sydney eine stärkere Bindung, da ich dort 11 Wochen gelebt habe, aber Melbourne gefiel mir auch sehr gut. Die Stadt ist vor allem von den Einwohnern her total anders, denn hier gibt es so viele verschiedene Menschen, von übermäßig ausgeflippt und freaky bis zum Oberspießer. Was sehr interessant sein kann.
Eigentlich wollten Marten, Merle und ich super gern zur Australian Open, die gerade als wir dort waren stattfand, aber leider konnten wir uns keine Tickets leisten, bzw waren sie einfach zu teuer. Naja, haben wir uns das Stadion eben nur von außen angesehen. In Melbourne trafen wir dann Jule und Lena wieder, die in Sydney 4 Wochen unsere Zimmergenossinnen waren. Eigentlich planten wir auch mit ihnen einen Convoi von Adelaide nach Alice Springs hoch zu machen, was dann aber doch zu teuer für die zwei wurde. Jedenfalls verbrachten wir 2 Tage in der ausgeflippten Stadt und brachen dann auf um die berühmte „Great Ocean Road“ zu befahren. Dort gibt es wunderschöne Küstenstraßen, tolle Strände (für uns nur zum angucken, weil das Wetter mal wieder nicht mitspielte), süße Ortschaften und mega geile Campgrounds in den geilsten Landschaften. Einmal fuhren wir durch die letzte Pampa und kamen durch einen Wald indem die Koalas massenweise an den Bäumen hingen. Wir hielten natürlich an um sie uns genauer anzugucken. Oh mein Gott sind die süß. total langsam und super verpeilt, naja, die schlafen ja auch 20 Stunden am Tag und 4 Stunden am Tag fressen sie Eukalyptus, der sie high werden lässt.
Nach der „Great Ocean Road“ steuerten wir dann auf Adelaide zu, von dem man oft hörte, dass es schrecklich langweilig und nicht besonders schon sei. Davon ließen wir uns nicht beeindrucken und wollten uns doch lieber selbst eine Meinung bilden. Was wir dann auch taten. Mir persönlich gefällt Adelaide total gut. Es ist mehr eine kleine, ruhige Großstadt, die bestimmt super zum wohnen geeignet ist. Alles liegt nah beieinander und somit ist man schnell überall. Wir Mädels bummelten alleine durch die Stadt und fanden dabei einen super tollen Lollishop. Natürlich wollten wir so schnell wie möglich rein und ließen uns von den Bonbons und den Lollis verführen und kauften mal gut ein. Die Süßigkeiten waren der Hammer. Am liebsten wären wir wieder zurück gegangen und hätten den ganzen Laden leer gekauft, aber dazu hätte unser Geld vermutlich nicht ausgereicht. Aber nicht genug von Süßigkeiten, denn später am Tag besichtigten wir eine Schokoladenfabrik und wurden dort wieder auf die Probe gestellt. Kaddi und ich versagten, denn wir mussten uns einfach die mit Schokolade überzogenen Mandeln gönnen, die toller Weise sogar reduziert waren und wir beim bezahlen sogar noch jeder 3 Pralinen geschenkt bekommen.
In Adelaide setzten wir dann auch Merle, die nach Perth geflogen ist und wir brachen auf ins Outback. In Port Augusta (der letzten Stadt vorm Outback) deckten wir uns noch mit Essen und Wasser ein und dann gings los ins Abenteuer. Direkt kamen uns die ersten Roadtrains entgegen. Das sind Trucks mit bis zu 4 Anhängern, die dementsprechend gewaltig sind und ein bisschen einschüchternd wirkten, vor allem wenn sie einen mit 110 Sachen überholen. Jedenfalls waren wir alle 4 total begeistert vom Outback, Endlich mal was, was wir noch nie zuvor gesehn hatten, um sich rum nur Flachland mit ein paar Büchen und natürlich den Horizont. Auch hier spielte uns das Wetter nen Streich, denn im normal überheißen „Wüstengebiet“ regnete es natürlich und der Wind war so stark, dass man fast weggeflogen ist (was vermutlich daran lag, dass der Zyklon Yasi auf dem Weg nach Alice Springs war und mit uns mit reiste). Dann wurde das Wetter aber doch schließlich besser und wir fingen an zu jammern, dass es zu heiß ist, typisch! ;)
Schließlich erreichten wir den Uluru (Ayers Rock) und waren total begeistert, alles drum herum ist flach...und dann erhebt sich da so urplötzlich ein roter Fels senkrecht aus dem Boden, sehr geil. Wir kamen Abends an und fuhren noch ein paar mal rund und beobachteten so den ersten „legendären“ Sonnenuntergang. Was ziemlich in die Hose ging, weil die Wolken alles verdeckten und der Berg so von dunkelrot zu grau wechselte und die strahlenden Rottöne, Orange-töne und Lila-töne ausblieben...enttäuscht fuhren wir zu unserem Campground und hofften auf den nächsten Tag.. Um diesen gut anzufangen wollten wir um 5 Uhr aufstehen und zum Sonnenaufgang zum Uluru fahren, was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste, war, dass die Zeitzone sich wieder geändert hatten, also waren wir ne Stunde zu früh für den Sonnenaufgang und sind um 4 Uhr aufgestanden. Bekloppt, aber wir habens überlebt und hatten nen guten Platz auf dem Lookout. Leider war es wieder bewölkt, aber trotzdem strahlte der rote Berg in einem richtig geilen Rot. Ich kanns echt nur empfehlen. Nach der Show stärkten wir uns dann mit Baked Beans und entschieden uns zu Kata Tjuta (den Olgas) zu fahren und dort ein bisschen zu wandern. Sieht sehr lustig aus, da es eine Bergformation ist und die Berge aussehn wie Köpfe...jedenfalls isses riesig! Wir wanderten ein paar Stunden, die Jungs badeten in einem kleinen Bergsee und wir versuchten uns die Haare zu waschen (was bei so nem Roadtrip, leider des öfteren ausfällt). Die Jungs sind dann noch weitergelaufen und wir umgekehrt ;) (es war aber auch echt anstrengend). Auf dem Parkplatz wuschen wir uns dann die Haare richtig und flohen vor der Sonne.
Abends versuchten wir wieder unser Glück mit dem Sonnenuntergang, was leider wieder in die Hose ging, dank der Wolken mal wieder. War uns dann aber auch egal, da wirr sooooo müde waren und nur noch schlafen wollten, Kaddi hat dann noch ca 1000 Schlangen und Echsen überfahren bis wir endlich auf dem Campground ankamen. Tags darauf sind wir dann um den Uluru gewandert, der Weg ist super schön, aber null anstrengend, da man gar keine Steigung hat und da wir immer noch in der falschen Zeit lebten sind wir um 7 Uhr los (eigentlich wollten wir um 8 bei ner Führung mitgehn, was natürlich schwierig ist, wenn man unwissentlich eine Stunde früher lebt ;) ), was heißt, dass es noch relativ kühl war und wir die eine Hälfte des Weges noch im Schatten bewältigen konnten. Am Ende, so um 11 Uhr, wurde es dann aber doch ziemlich heiß und wir freuten uns dann auch wieder darauf beim Auto anzukommen. Dann trafen wir noch eine Kanadier, der in Sydney bei uns im Hostel war, kochten uns was zu essen und sahen uns noch unseren letzten Sonnenuntergang an (der natürlich auch nicht besonders war). Das wars dann auch schon vom berühmten Ayers Rock, ders uns doch ziemlich angetan hat!
Nun machten wir uns auf den Weg zum Kings Canyon, den wir auch bestiegen, was extrem ätzend war am Anfang, weil man da so ne „Naturtreppe“ hoch kraxeln musste, aber Oben angekommen hatte sich der Aufstieg dann doch gelohnt, wunderschön...der Rest der Weges war auch sehr schön, sehr heiß und manchmal wieder sehr anstrengend. Ungefähr in der Mitte des Weges konnte man dann in den Garten Eden, in dems ein geiles Wasserloch gibt, indem man sogar schwimmen kann....das Wasser war zwar irgendwie gruselig, da es ganz schwarz war, aber wir trauten uns, trotz der ganzen australischen Schlangen und anderer giftiger Tiere dann doch hinein. War dann auch echt erfrischend und entspannend für die beanspruchten Beine. Den Rest des Weges handelten wir dann relativ schnell ab und ruhten uns dann am Parkplatz ein paar Stunden aus. Toller Weise wurde ich dann noch von so ner blöden Bremse gestochen und mein Fuß schwoll auf ca 5 fache Größe an...und ich konnte am Tag danach in Alice Springs kaum laufen. Aber wir trafen immerhin 4 Saarländer am Kings Canyon (2 Mädels aus Schmelz und Saarlouis und 2 Männer aus Völklingen).
Apropos Alice Springs, super süße Stadt, definitiv sehr viele vielleicht auch zu viele Abos, die ein bisschen zombielieke rumliefen und im Park chillten (soll jetzt nicht rassistisch sein...die sind nämlich leider so, weil der weiße Mann sie zu dem gemacht hat). Ansonsten gibts dort nicht viel zu gucken, also haben wir mal wieder Wäsche gemacht und waren ins Internetcafé, aber immerhin waren wir mal dort :D.
Nach Alice Springs gings wieder Richtung Adelaide mit Zwischenstopp in Coober Pedi, wo wir eigentlich eine Opalmine besichtigen wollten, wofür wir aber dann leider zu spät dran waren. Die einzige die noch offen hatte war leider nicht zu erreichen, da die Straße gesperrt war. Trotzdem fanden wir eine Alternative, und zwar gibt’s dort einen unterirdischen Campingplatz, der mit Führung durch ne Mine 20$ pro Person gekostet hätte. Aber wie es das Schicksal so wollte war der Mann nicht da und somit hätten wir nur dort schlafen können und da die Frau so unfreundlich und der Preis so hoch war entschieden wir uns einfach weiterzufahren.
Bald erreichten wir Adelaide und die Jungs setzten uns am Flughafen ab, wo wir mit dem Flugzeug wieder in die australische Heimat Sydney flogen. Es war übrigens richtig schön wieder in Sydney zu sein, und es fühlte sich auch echt so an, als ob wir wieder nach Hause kommen würden. (Übrigens trafen wir im Shuttlebus vom Flughafen zum Hostel wieder nen Saarländer, diesmal aus Homburg :D wie klein die Welt doch ist.) Es waren sogar noch ein paar alte Leute im Hostel, mit denen wir dann auch gleich ins Sugarmill gegangen sind, wo ich von nem australischen Rugbyspieler alle Getränke ausgegeben bekommen habe, ich habe selbst nur einen Drink bezahlt und war gut angeschwipst :D (was ja nach 6 Wochen fast gar kein Alkohol trinken nicht soo schwer ist, aber naja).
Es war jedenfalls sehr schön aufm Roadtrip und in Australien und jetzt bin ich schon das nächste Abenteuer eingetaucht....und zwar sind wir vorgestern in Neuseeland angekommen und sitzen gerade in unserem Hostel mit Whirlpool und Sauna in Auckland.
Dann mal bis bald und ich hoffe ihr hatten viel Spaß beim lesen. Liebste Grüße aus dem faszinierend warmen Kiwiland ;)